Spurensuche


Bei der Durchsicht der Kirchenmatrikel von Pfarreien in der Oberpfalz, der Zinsbücher des Klosters Speinshart und des Amtes/Pflegamtes Eschenbach (weltlicher Grundherrschaften) habe ich in mehreren Dörfern, Weilern und Einöden der nördlichen Oberpfalz Eintragungen von Angehörigen der Schreglmann-Sippe gefunden.
Ergänzend zu meinen eigenen Ergebnissen haben weitere Angehörige der Schreglmann-Sippe Beiträge geleistet (siehe Quellennachweise).
Die hier aufgeführten Daten sind kein vollständiger spezifischer Datenbestand der gesichteten Dokumente, sondern u.a. Fragmente, die bei der Suche nach meinen direkten Vorfahren angefallen sind.

Im Staatlichen Archiv in Amberg lagern Originaldokumente, die Auskunft über Angehörige der Sippe geben können. Briefprotokolle des Pflegamtes Eschenbach, des Richteramtes Kirchenthumbach bzw. des Klosters Speinshart sind erst ab 1670, 1664 bzw. 1709 vorhanden. Zinsbücher des Klosters Speinshart sind - lückenhaft - ab 1538, des Amtes/Pflegamtes Eschenbach ab 1593 eingelagert. Daneben sind die Bestände zu Musterungen (Aufzählung der wehrfähigen Männer einschließlich der Bewaffnung, die den Grundherrschaften dienstverpflichtet waren) zu nennen. Musterungslisten des Pflegamtes Eschenbach sind ab 1516, des Klosters Speinshart ab 1503 vorhanden. Zur Auskunft über Besitzerwerb-, verkauf- und wechsel sind die Häuser- und Rustikalsteuerkataster von 1808-1812 und die Urkataster von 1841-1844 brauchbar.

Vor dem II.Weltkrieg, ab 1938 wurden die Bewohner auf dem Gebiet des erweiterten Truppenübungsplatzes Grafenwöhr zwangsumgesiedelt. Davon waren auch mehrere Familien der Schreglmann-Sippe aus Pappenberg, Höhenberg, Hermannshof, Kotzmanns, Stegenthumbach u.a. betroffen. Viele Familien nahmen Wohnorte in der Oberpfalz außerhalb des Truppenübungsplatzes.

Hinweis

Meine Erkenntnisse habe ich in 31 Ortsdateien zusammengefasst. Diese können in einer interaktiven Karte aufgerufen werden. Die Orte in den roten Kreisen/Ellipsen existieren nicht mehr. Sie liegen innerhalb des Truppenübungsplatzes Grafenwöhr. Wenn man mit dem Mauszeiger auf die Kreise/Ellipsen zeigt, öffnet sich ein Tooltip-Fenster, in dem die an diesem Ort vorkommenden Namensvarianten zu sehen sind. Mit einem Mausklick wird die entsprechende Ortsdatei geöffnet.

Außerhalb des dargestellten geografischen Bereichs sind in RAMLESREUTH, KAINSRICHT und ATZMANNSRICHT Angehörige der Sippe mit dem Namen Schreglmann nachgewiesen, die im 19. und teilweise im 20. Jahrhundert dort lebten/noch leben.


Bildquelle: OpenStreetMap